Geschichte

Mehr als 600 Jahre Geschichte

Die Ursprünge des Guts Cafaggio reichen bis in eine ferne Vergangenheit, ins Mittelalter, zurück; das erste Schriftstück über die Existenz von Cafaggio stammt von 1408, wie aus einem kostbaren Pergament hervorgeht, das im Archiv des Unternehmens verwahrt wird.

Damals nannte sich das Gut „Cahago“, was so viel wie „eingezäuntes, bebautes Feld“ heißt. Aus den Schriftstücken geht hervor, dass das Gut Ende des 15. Jahrhunderts den Benediktinermönchen von Siena gehörte, bevor es nacheinander in die Hände diverser Eigentümer gelangte, zu denen auch die berühmte Florentiner Familie Niccolini gehörte. In neuerer Zeit wurde das Anwesen an das Florentiner Krankenhaus Santa Maria Nuova verkauft. Bereits zu dieser Zeit produzierte das Gut die verschiedensten Lebensmittel, darunter auch Wein und Öl. Im 19. Jahrhundert ging Cafaggio dann an die Familie Boddi über.

Ende der 1960er Jahre wurde es von der Familie Farkas gekauft, die es ursprünglich als Landhaus nutzte. 1967 befand es sich jedoch in einem so desolaten Zustand, dass die Familie Farkas nicht nur beschloss, die Keller zu restaurieren, sondern auch wieder Wein und Oliven anzubauen.

Von 2005 bis 2015 wird die Villa Cafaggio durch die La-Vis Gruppe kontrolliert. Seit 2016 ist es Besitz vom ISA S.p.A. (Istituto Atesino di Sviluppo), eine Beteiligungsgesellschaft gelegen in Trient. Das Ziel ist die Entwicklung des Guts voranzubringen, aber auch an Investitionen und neue Strategien zu denken, um die von den stark globalisierten Märkten gebotenen Gelegenheiten zu nutzen.

Priorität hat dabei die akribische Aufmerksamkeit gegenüber dem Herstellungsprozess entlang der gesamten Produktionskette. Dies dürfte eine weitere Qualitätsverbesserung der Weine garantieren.